HOTEL AUSCHWITZ, Kino, 79 Min, 2018



Presse
„CORNELIUS SCHWALM hat einen sensationellen Film inszeniert: HOTEL AUSCHWITZ desavouiert eine Theatertruppe, die im Angesicht des ehemals größten Vernichtungslagers der Welt an sich selbst scheitert. So schmerzvoll, berührend, warm, absurd, tragisch, unerträglich heiter, radikal und mutig ist dieser Film, dass er allen ans Herz gelegt werden muss. Großartige Schauspieler, fantastische Dialoge, verstörender Humor warten auf Euch.
Ein Meisterwerk. Wir schwören, dieser gegen alle Fahnen und ohne einen Cent Förderung gedrehte Film wird Euch begeistern!“
Chris Kraus
Regisseur von „Die Blumen von Gestern“ (2017)

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„… einer unserer zwei Favoriten ist die den Theaterbetrieb zerlegende Groteske …“
Hotel Auschwitz“ FILMSTARTS 18.04.18
„Ein krasser Film …eine sehr schwarze Tragikomödie und das Lachen ist einem im Hals stecken geblieben und hat sich da auch noch ganz schön gedreht und gewendet im Halse.

Ein übles Haifischbecken von Neid, Gier, Machtmissbrauch …feine Ironie, sehr ambivalent und subtil…“
Radio 1, Berlin, 14.04.18
Milena Fessman


Holger (Patrick von Blume), Sabine (Franziska Petri), Martin (Cornelius Schwalm)

An einem Berliner Staatstheater wird das Stück “Die Ermittlung” von Peter Weiß geprobt. Es basiert auf dokumentarischen Aufzeichnungen des ersten Auschwitzprozesses in Frankfurt/M. Der Regisseur Martin plant mit zwei Ensemblemitgliedern einen mehrtägigen Rechercheausflug nach Auschwitz. Die Aufregung im Theater, wer mitkommen soll, ist groß, immerhin ist Martin der vielversprechende Kandidat für den Intendantenposten am Schauspielhaus Hamburg. Seine Wahl fällt auf Holger und Sabine.

Zusammen mit dem Regieassistent Matti und dem Fahrer Bronski macht sich die Gruppe auf nach Polen. Neben dem großen Thema der Shoah und welche künstlerische Umsetzung man für das Theater finden kann, will Martin seiner heiss begehrten Darstellerin näher kommen. Sabine hat aber ganz andere Pläne. Und dann ist da ja auch noch Holger.
Die persönlichen Motive überschatten immer wieder die ernsthafte Auseinandersetzung mit dem überdimensionalen Thema: Auschwitz. Als die ehrgeizige jüdische Schauspielerin Gośka ins Geschehen einsteigt,gerät ein sorgsam gebautes Gebilde innerhalb der Gruppe ins Wanken. Lügen, Verrat, Opportunismus, Liebe und Machtmissbrauch treten offen zutage.

“Hotel Auschwitz” ist eine böse Tragikomödie über Macht und Abhängigkeitsverhältnisse und um das Ringen der Enkelgeneration mit dem Erbe vom Holocaust.

Matti (Jörg Kleemann), Gośka (Katharina Bellena), Bronski (Oli Bigalke)

Martin (Cornelius Schwalm)

Matti (Jörg Kleemann), Bronski (Oli Bigalke)

Zbigniew (Tomek Nowicki), SS Manfred (Merten Schroedter), SS Helmut (Christoph Schüchner), Gośka (Katharina Bellena), Sabine (Franziska Petri)

Holger (Patrick von Blume)

Sabine (Franziska Petri)

Gośka (Katharina Bellena)